Ein unabhängiger Leitfaden für alle, die sich das Fotografieren selbst beibringen. Keine Schule und kein Studio und nicht mit der früheren Website unter dieser Domain verbunden; wir verkaufen weder Kurse noch Fotoshootings.
Ressourcen
Nützliche Ressourcen
Wer sich das Fotografieren selbst beibringt, braucht kein großes Budget: Entscheidend sind regelmäßiges Fotografieren, gute Vorbilder vor Augen und ein ehrlicher Blick von außen. In diesem Bereich beschreiben wir, welche Arten von Ressourcen es gibt und wobei sie in welcher Lernphase helfen. Marken, Plattformen und Programme nennen wir nicht: Wichtiger ist zu verstehen, welche Ressource Sie gerade brauchen, und solides Material von lauter Werbung unterscheiden zu lernen.
Das wertvollste Lehrbuch einer Fotografin oder eines Fotografen ist das eigene Archiv – sofern man es mit Fragen und nicht nur mit Stolz betrachtet.
— Aus der Redaktion
So ist dieser Bereich aufgebaut: Wir zählen Arten von Ressourcen auf – Lehrbücher und Nachschlagewerke, Museen und Ausstellungen, Fotoclubs und Communitys, Onlinekurse, Bearbeitungsprogramme und das eigene Archiv – und erklären, wofür sich jede eignet. Konkrete Titel, Dienste und Programme nennen und bewerten wir nicht.
Arten von Ressourcen
Sechs Arten von Ressourcen, aus denen sich das Selbstlernen der Fotografie zusammensetzt.
Lehrbücher zu den Grundlagen
Ein gutes Lehrbuch erklärt Belichtung, Optik, Licht und Bildgestaltung der Reihe nach und veranschaulicht sie mit Beispielen. Suchen Sie nach Büchern mit Übungen und Bildbesprechungen. Viele Titel gibt es in öffentlichen Bibliotheken.
Abzüge im Ausstellungsraum wirken anders als auf dem Smartphone-Display. Verweilen Sie bei einigen Arbeiten und versuchen Sie zu verstehen, wo der Fotograf stand, wie das Licht war und was er außerhalb des Bildes gelassen hat.
Gemeinsame Fototouren und Bildbesprechungen helfen, die eigenen Aufnahmen mit fremden Augen zu sehen. Wertvoll ist wohlwollende und konkrete Kritik: was funktioniert, was stört und warum – nicht bloß „gefällt mir“ oder „gefällt mir nicht“.
Ein Kurs lohnt sich, wenn Sie Struktur und regelmäßige Aufgaben brauchen. Achten Sie darauf, ob die Arbeiten der Teilnehmenden besprochen werden und es Praxis gibt, nicht nur Videos. Sehen Sie sich zuerst den Lehrplan und Beispiellektionen an und entscheiden Sie dann.
Ein RAW-Konverter entwickelt Dateien und korrigiert Belichtung, Farbe und Kontrast, ein Bildbearbeitungsprogramm braucht man für Retusche und aufwendige Eingriffe. Für den Anfang genügt ein einfacher Konverter: Wichtiger ist, zu verstehen, was jeder Regler bewirkt.
Ein Kontaktbogen ist ein Blatt mit kleinen Abbildungen aller Aufnahmen eines Shootings. Beim Durchsehen erkennen Sie, wie Sie sich dem Motiv genähert haben und wo der beste Moment lag. Ordnen Sie Bilder nach Datum und Thema und bewahren Sie Kopien an zwei Orten auf.
Antworten zum Leitfaden, zu Kameratechnik und Einstellungen und dazu, wie man selbstständig lernt und übt.
Quellen
Lehrbücher zu den Grundlagen der Fotografie: Belichtung, Optik, Licht und Bildgestaltung
Materialien von Museen zur Geschichte der Fotografie
Die Angaben zu Belichtung, Optik, Licht und Bearbeitung sind allgemein gehalten und stützen sich auf Lehrbücher zu den Grundlagen der Fotografie sowie auf die genannten Quellen. Kameraeinstellungen hängen von Motiv und Bildidee ab – prüfen Sie die Tipps daher an Ihren eigenen Aufnahmen.